Newsletter – Definition und Bedeutung

Ein Newsletter ist im Grunde ein Schreiben, das in regelmäßigen Abständen erscheint und an die Personen verschickt wird, die sich für den Newsletter angemeldet haben bzw. für denselben Interesse gezeigt haben. Übersetzt bedeutet der englische Begriff „Newsletter“ so viel wie „Rundschreiben“, „Mitteilungsblatt“ oder „Infobrief“. Die meisten Newsletter kommen heutzutage im elektronischen Gewand daher, früher wurde der Begriff allerdings häufig auch für Rundschreiben im Print-Format verwendet.

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Newsletter gelten heute als effizientes Marketinginstrument | Foto: pixabay.com | Lizenz: CC0 Public Domain




Newsletter: vom Informationsmedium zum Marketinginstrument

Anfänglich wurden „Newsletter“ bzw. Rundschreiben von Vereinen, Verbänden, Pfarrgemeinden, Unternehmen und ähnlichen Institutionen verschickt, um ihre Mitglieder, Mitarbeiter und Angehörigen mit den neuesten Informationen zu versorgen. Heute werden Newsletter nicht nur als Informationsmedium genutzt, sondern insbesondere auch als Werbemedium. Viele Unternehmen setzen den Newsletter heute als modernes Marketinginstrument zur Verbesserung der Kundenbindung und nachhaltigen Steigerung des Umsatzes ein.

An dieser Stelle sollte nicht unerwähnt bleiben, dass es leider auch einige Unternehmen gibt, die nicht viel von professionellem und nachhaltigem Newsletter-Versand halten und viele Menschen mit reinen Werbe-Mails (ohne großen Informationsgehalt) belästigen.

Technisch verwandt mit dem Newsletter ist die Mailingliste, bei der aber im Gegensatz zum Newsletter jedes Mitglied eine E-Mail an jede Person im Verteiler schicken kann.

Opt-in-Verfahren: Bestätigung des Erhalts von Newslettern

Beim Versenden von Newslettern ist das Opt-in-Verfahren zu beachten. Nur wenn sich der Empfänger eindeutig in die Newsletter-Liste eingetragen hat, kann bzw. darf aus rechtlicher Sicht der Newsletter an diesen verschickt werden.

Double-Opt-in-Verfahren

Beim Double-Opt-in-Verfahren trägt sich der potenzielle Empfänger nicht nur in die Newsletter-Liste ein, sondern muss die Eintragung in einem zweiten Schritt noch einmal ausdrücklich bestätigen. Nachdem er Interesse am Erhalt eines Newsletters bekundet hat, geht ihm eine Bestätigungs-E-Mail zu. Nur wenn er auf diese Bestätigungsanfrage reagiert und das Newsletter-Abonnement ausdrücklich bestätigt, ist das Double-Opt-in-Verfahren erfolgreich abgeschlossen.

Der Begriff Opt-in stammt aus dem Englischen. Das Verb „to opt“ bedeutet „sich für etwas entscheiden“.

Textbasierte Newsletter, html-Newsletter & Newsletter als PDF

Der Versand von Newslettern kann in verschiedenen Art und Weisen erfolgen. Zum einen gibt es rein auf Text basierte Newsletter, zum anderen Newsletter im html-Format. Des Weiteren können Newsletter auch in Form einer PDF-Datei im Anhang einer Mail an die Empfänger versendet werden. Diese Art von Newsletter wird vor allem dann gewählt, wenn davon auszugehen ist, dass die Empfänger großen Wert darauf legen, den Newsletter in sauberer Form ausdrucken zu können. Mit professionellen Newsletter Tools lassen sich normalerweise alle Arten von Newslettern erstellen.

Auf mobile Endgeräte optimierte Newsletter

Wichtig ist, dass Newsletter heute auch auf Tablets und Smartphones optimiert werden. Welcher Empfänger möchte auf seinem Mobilgerät schon Newsletter und E-Mails empfangen, die nicht der Auflösung seines mobilen Displays entsprechen? Die Optimierung der Usability und des Designs gilt also nicht nur für Desktop-Geräte, sondern insbesondere auch für Mobilgeräte.

Verhaltens-Tracking und Datenschutz

Um seine Newsletter bzw. Newsletter-Kampagnen (Kombination aus mehreren aufeinanderfolgenden Newslettern) zu optimieren, werden in der Regel Tracking-Codes und -Pixel sowie mit speziellen Parametern versehene Links verwendet. All diese Technologien werden eingesetzt, um das Verhalten der Empfänger im Detail analysieren zu können. Sofern diese Daten nicht anonymisiert werden, gelten hier sehr hohe Anforderungen an den Datenschutz.

Personenbezogene Tracking-Methoden sind grundsätzlich nur dann zulässig, wenn der Betroffene ausdrücklich darin eingewilligt hat. Generell sollte sich jeder, der Newsletter Software verwendet bzw. Newsletter Marketing betreibt, ausführlich über den Datenschutz informieren. Die Konsultation eines Anwalts oder Fachmanns im Bereich „Datenschutz“ ist durchaus ratsam.




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