Datenschutz beim Leadmanagement

Das Leadmanagement beschreibt die Maßnahmen eines Unternehmens, aus möglichen Kunden tatsächliche Käufer zu generieren. Hierbei werden Interessenten gewonnen und mit auf sie zugeschnittenen Informationen versorgt, um sie letztendlich als Käufer zu gewinnen. Ein sehr wichtiger Punkt ist dabei das E-Mail-Marketing.

Was ist Leadmanagement?

Leadmanagement-Funnel: Leadgenerierung bis Kaufabschluss

Leadmanagement-Funnel: die Grafik beschreibt den Prozess von der Leadgenerierung bis zum Kaufabschluss

Kunden entscheiden sich heute oftmals nicht mehr spontan zu einem Kauf. Davor liegt ein längerer Entscheidungsprozess. Während dieser Zeit ist es wichtig, mit dem potentiellen Kunden in Kontakt zu treten und ihn mit den richtigen Informationen zu versorgen.
Das Leadmanagement besteht aus einigen wichtigen Elementen: Dem Prozess (die Entwicklung eines Interessenten zu einem Käufer), dem Content (nur mit den relevanten Informationen wird sich der Interessent zum Kauf bewegen lassen) und dem richtigen Werkzeug (bestimmte Software, passende Methode,…).

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Datenschutz beim E-Mail-Marketing

Die Nachverfolgung von Kundendaten im Rahmen des Leadmanagement ist datenschutzrechtlich nicht unproblematisch. Um die sensiblen Daten der Kunden zu schützen, müssen Standards eingehalten werden. Zudem ist es für das werbende Unternehmen wichtig, dass der Newsletter nicht als rechtswidriger Spam eingestuft wird.

Newsletter verschicken ohne Opt-in oder Double-Opt-In

Es ist auch möglich, ohne Erlaubnis des Kunden, Newsletter zu verschicken. Hier gibt es jedoch vier Punkte zu beachten.

  1. Beworben werden dürfen nur Bestandskunden, deren E-Mail-Adresse aufgrund des Verkaufs eines Produkts oder einer Dienstleistung gespeichert wurde.
  2. Es dürfen nur solche Produkte beworben werden, die den schon vom Kunden gekauften Produkten ähnlich sind
  3. Das Unternehmen muss seinem Kunden bei jeder E-Mail die Möglichkeit anzeigen, wie er den Newsletter abbestellen kann.
  4. Schließlich ist es notwendig, dessen E-Mail-Kontakt zu löschen, sobald er diesen Wunsch äußert.

Double-Opt-In

Der Double-Opt-In ist ein Verfahren bei der Versendung von Newslettern und der E-Mail-Werbung. Dabei versteht man die zweifache Zustimmung des Kunden für den Empfang von Newslettern. Nach dem ersten Opt-In wird der Kunde in einer weiteren E-Mail aufgefordert auf den Bestätigungslink zu klicken. Erst dann darf seine E-Mail-Adresse in den Verteiler aufgenommen werden.

Der Grund für dieses Verfahren ist die Beweisbarkeit der Zustimmung des Kunden. Nur er als Inhaber des E-Mail-Accounts hat Zugriff auf die Bestätigungsmail des Unternehmens. Bei dem einfachen Opt-in können beliebige Daten verwendet werden, ohne dass die Besitzer des E-Mail-Accounts dem zugestimmt haben.

Datenschutz und Datensicherheit beim Leadmanagement: Safe-Harbor-Abkommen

Für jedes Unternehmen sollten Datenschutz und Datensicherheit eine große Rolle spielen. Vor allem beim Leadmanagement geht es um sensible Daten, die geschützt werden müssen. Das Vertrauen der Kunden muss an erster Stelle stehen. Daher ist es enorm wichtig, bestimmte Standards einzuhalten, um die Sicherheit der Kundendaten zu gewährleisten. Anhand von Zertifizierungen lassen sich die Sicherheitsstandards von Unternehmen überprüfen. Hier ist die ISO 27001 die international führende Norm. Unternehmen profitieren bei der Verleihung des Zertifikats nach ISO/IEC 27001. Es zeigt potentiellen und bestehenden Kunden, dass der Schutz ihrer Daten eine sehr hohe Priorität hat.

Um das Zertifikat zu erhalten, muss das Unternehmen höchste IT-Sicherheitsstandards einführen bzw. einhalten. Der TÜV überprüft gründlich und über mehrere Tage alle Unternehmensbereiche auf Datenschutz und Datensicherheit. Bestehen diese den Test, bekommt das entsprechende Unternehmen das Zertifikat verliehen.

Vor allem seit der Aufhebung des Safe-Harbor-Abkommens sind die Themen Datenschutz und Datensicherheit in den Vordergrund gerückt.

2000 erlaubte der Europäische Gerichtshof in einem Urteil, dass Unternehmen eines europäischen Landes persönliche Daten, unter Berücksichtigung der europäischen Datenschutzrichtlinien, in die USA weiterleiten dürfen. Hintergrund dieses Abkommens war das generelle Verbot, persönliche Daten von Mitgliedern der EU in die USA zu transferieren. Der US Datenschutz ist nämlich bei den gesetzlichen Regelung sehr lückenhaft. Um aber den Fluss des Datenverkehrs zwischen der EU und den USA am Laufen zu halten, wurde dieses Abkommen eingeführt. Am 6. Oktober 2015 hat der Europäische Gerichtshof das Safe-Harbor-Abkommen jedoch für ungültig erklärt.

Bedeutung hat diese Entscheidung vor allem bei der Nutzung von Cloud-Diensten aus den USA. Diese ist seit dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs nicht mehr erlaubt. Grund ist der Mangel eines angemessenen Datenschutzniveaus in den USA. Dort ist es staatlichen Behörden, wie dem FBI, der NSA und der CIA, erlaubt, auf persönliche Daten zuzugreifen. Das entspricht jedoch nicht dem deutschen Datenschutzrecht. Aus diesem Grund wird deutschen Unternehmen geraten, auf deutsche Cloud-Anbieter zurückzugreifen, die mit den persönlichen Daten gemäß dem deutschen Datenschutzrecht umgehen.

EVALANCHE, die E-Mail-Marketing Software aus dem Hause SC-Networks, entspricht dem europäischen Datenschutzrecht und wurde nach ISO/IEC 27001 vom TÜV Hessen zertifiziert.

Kontakt:
SC-Networks GmbH

Enzianstr. 2
82319 Starnberg

Telefon: +49 8151 / 555 16 0
Telefax: +49 8151 / 555 16 29

E-Mail: info@sc-networks.com
Website: http://www.sc-networks.de/

Quellen und weiterführende Links:

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